Kirche Schloen
Altarrestaurierung
Die Dorfkirche Schloen ist ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurden der Westturm und der Chor im Osten eingefügt. Im Spätmittelalter wurde der Turmaufbau aus Backstein aufgesetzt. 1973 wurde der Kirchraum innen renoviert.
Der Innenraum wird dominiert von einem dreigeschossigen Altaraufsatz aus dem 18. Jahrhundert nach italienischen Vorbildern und einer Altarschranke.
Er besteht aus der Predella (der Fischzug Petri), im Mittelteil ist ein Bild nach einer Kopie des Gemäldes von Correggio (Geburt Christi), Medaillons links und rechts zeigen Christus bei der Kreuztragung und als Guter Hirte. Oberhalb des Hauptbildes ist ein Medaillon (der Auferstandene oder Weltenrichter).
Geschmückt wird der obere Abschluss des Altars durch einen posauneblasenden Engel.
Der Altar war durch Holzschädlinge und Farbabplatzungen stark geschädigt. Das Altarbild musste durch einen Bildrestaurator gesichert und gefestigt werden. Es wurde gereinigt und nachgebessert.
Die Gesamtleitung der Restaurierung lag in den Händen von Herrn Dipl.-Restaurator (FH) Dietmar Gallinat.
Im Vorfeld wurde bereits eine Begasung als Holzschutzmaßnahme durchgeführt.
Die umfangreichen Arbeiten zogen sich über zwei Jahre hin (2024 und 2025).
Am 12. Oktober 2025 wurde der Abschluss der Restaurierung im Rahmen eines Festgottesdienstes gefeiert.
Pastorin Melanie Dango